
Häufig gestellte Fragen
Ja, auf jeden Fall. Erwärmt man die Bausubstanz, verliert sie schneller ihre überschüssige Feuchtigkeit. Luftzirkulation durch ein Gebläse sorgt außerdem dafür, dass schneller Feuchtigkeit aus der Bausubstanz abtransportiert wird. Gasheizungen sind allerdings tabu. Bei der Verbrennung von Gas entsteht Wasser, was kontraproduktiv ist. Außerdem gilt zu beachten, dass gerade Heizlüfter einen hohen Energiebedarf haben.
Luftentfeuchter senken die Luftfeuchtigkeit herab. Unterhalb von 30% relativer Luftfeuchte ist das problematisch für die Schleimhäute. Es besteht erhöhte Infektionsgefahr für Atemwegsinfektionen. Je nach dem, wie hoch die Luftentfeuchtungsleistung des jeweiligen Gerätes ist, die Luftfeuchte selbst im Ausgangszustand und wie groß der Raum ist, kann die relative Luftfeuchtigkeit von einem Hochleistungsluftentfeuchter auf unter 30% herabgesenkt werden. Es ist daher zu empfehlen, ein Hygrometer zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit im Einsatz bei Wohnräumen einzusetzen.
Die Fenster sollten in jedem Fall geschlossen werden. Bei einer Trocknung mittels Luftentfeuchter entzieht dieser der Umgebungsluft Wasser (Luftfeuchtigkeit) und durch das Herabsenken dieser Luftfeuchtigkeit gibt die betroffene Bausubstanz schneller ihren erhöhten Wassergehalt an die Umgebungsluft ab (durch ein höheres Konzentrationsgefälle wird die Trocknung beschleunigt). Werden jedoch beim Einsatz eines Luftentfeuchters Fenster geöffnet, so kann immer neue Luftfeuchtigkeit von außen nachkommen, wodurch der Effekt des Luftentfeuchters weitgehend verpufft.
Hochleistungsluftentfeuchter mit etwa 50 Liter theoretischer Trocknungsleistung pro Tag verbrauchen weniger als 1 kW. Die von uns vermieteten Geräte TTK165 beispielsweise haben einen Energiebedarf von max. 0,82 kW. Im normalem Betrieb liegt der Verbrauch aber durchschnittlich bei 400 bis 500 Watt. Größere Geräte mit höherer Trocknungsleistung können auch über 1 kW Leistung verbrauchen, diese kommen eher nur in Sonderfällen zum Einsatz.
Auch wenn der Schlauch mit Gefälle verlegt wird, befindet sich oft ein Unterdruck im Schlauch, so dass das Wasser nicht abfließen kann. Die Ableitung funktioniert daher nur mit sehr kurzen Schlauchlängen. Optional kann man jedoch mit einer Kondensatpumpe arbeiten. Diese können längere Wege und ein höheres Niveau als das des Bautrockners überbrücken.
Bei herkömmlichen Luftentfeuchtern gibt es einen Auffangbehälter. Beim TTK165 und TTK170 hat der Auffangkanister ein Fassungsvermögen von 5 Litern. Sobald der Kanister voll ist, schaltet das Gerät automatisch über einen Schwimmerkontakt aus. Der Kanister muss spätestens dann manuell geleert werden. Beide vorbenannten Geräte haben jedoch auch einen Schlauchanschluss zur permanenten Ableitung.